Fußballschule dank Club der Freunde eine Erfolgsstory

In der Pflichtschule lernen Kinder Grundsätzliches für ihr Leben. In der Fußballschule von Austria Wien erleben die Kids die Nachwuchs-Arbeit eines großen Fußballklubs hautnah: In einer aktiven Rolle, in moderner Umgebung, unter professionellen Bedingungen und mit fachkundigen Trainern.

 

Die Idee zur Gründung einer eigenen Fußballschule des österreichischen Rekordmeisters hatten Austria-Trainer Cem Sekerlioglu und Mitarbeiter Christoph Lehenbauer. Im Herbst 2018 wurde sie in der Vorzeigeanlage der violetten Akademie in Wien-Favoriten Realität. Dank der großzügigen Unterstützung durch den Club der Freunde des FK Austria Wien, in dem unter Präsident Gerhard Weishaupt 22 Firmen vereint sind. Die Mäzene haben ein großes Herz für die Jugend und helfen, wo sie können.

Zwei Semester stehen den Kids zur Auswahl

Geöffnet hat die Violets Soccer School jedes Jahr im März, April und Mai sowie September, Oktober und November jeweils an Donnerstagen. Trainiert wird draußen auf den Trainingsplätzen oder in der Halle der Akademie in drei Gruppen von 16:00 bis 17:30 Uhr (7 bis 10 Jahre), 17:30 bis 19:00 Uhr (11 bis 14 Jahre) und von 17:00 bis 18:30 Uhr (Torhüter). „Die Kids sehen hier, wie es ist, wenn sie unter der Anleitung professioneller Trainer eine Übungseinheit absolvieren. Die herrliche Anlage ist für sie natürlich ein zusätzlicher Anreiz“, sagt Sekerlioglu, der sportliche Leiter der Fußballschule und erfolgreiche Coach von Austrias U18.

 

Spaß solle dabei im Vordergrund stehen, man wolle aber auch junge Kicker für die Austria gewinnen, betont der Wiener, der seit 28 Jahren zuerst als Nachwuchs-Spieler (11 Jahre) und dann als Akademie-Trainer (17/zweimal U17-Meister) den Veilchen treu ist. Im Frühjahr 2014 half er als Co bei den Profis unter Herbert Gager aus. Der 40-Jährige, der die UEFA-A-Lizenz und das Elite-Jugend-Diplom hat, führt drei Motive an, warum Eltern eine Teilnahme ihrer Kinder in der Fußballschule wichtig ist. Sie wollen, dass ihre Kids am Nachmittag eine tolle Beschäftigung haben, sich bei der Austria fußballerisch verbessern, und etwas für ihre Zukunft mitnehmen.

Die professionelle Betreuung ist herausragend

Buben wie Mädchen sind in der Fußballschule gerne gesehen. „Sie schätzen Umfeld und Betreuung durch unsere Fußballlehrer. Dazu stehen unsere Ausbildung und unsere Philosophie für Qualität“, sagt Sekerlioglu, dessen violette Trainer-Kollegen von der U7 bis zur U18 viel Wert auf technisch versierten Fußball legen. Für Kicker, die schon in anderen Vereinen spielen, bleibt die Türe zu unserer Fußballschule nicht versperrt. Sie dürfen ebenfalls mitmachen. „Sticht einer heraus, ist es noch kein Indiz dafür, dass er zur Austria wechselt. Das sind Ausnahmen, nicht die primäre Intention der Fußballschule“, erklärt Sekerlioglu.

 

Viele kommen, weil sie Fans der Veilchen sind. Andere finden den Weg nach Favoriten, weil sie entdeckt werden wollen. In einer Altersklasse fielen schon einige Kids im Training positiv auf. „Danach haben wir sie zu einer Probeeinheit mit Austria-Teams eingeladen, um ihnen die Chance zu geben, sich zu beweisen“, berichtet Lehenbauer. Der administrative Schulleiter stellt alles rund um den Trainingsbetrieb auf die Beine. Pro Altersgruppe stehen jeweils drei Spieler-Trainer und zwei Tormann-Trainer aus der Austria-Akademie powered by Gazprom Export zur Verfügung. Im Schnitt betreut eine Trainercrew je 30 Kinder.

 

Im ersten Jahr frequentierten die Fußballschule an die 80 Kinder, deren Eltern für ein Semester (drei Monate) 199 Euro zahlen. Pro Trainingseinheit sind das 15 Euro. Die Anzahl an violettem Personal bestimmt die Anzahl der Kids. Lehenbauer, Sekerlioglu und alle mitarbeitenden Trainer aus der Austria-Akademie können stolz sein, dass die Fußballschule nach nicht einmal einem Jahr so boomt. Sie bieten den fußballbegeisterten Kindern immer wieder Neues. „Heuer bekommt jeder Teilnehmer ein Trikot mit dem Club-der-Freunde-Logo“, verrät der Mödlinger MBA-Absolvent Lehenbauer.