Club der Freunde startet 2019 mit Neujahrstreffen

Noch bevor unsere Veilchen ihr erstes Pflichtspiel in der Frühjahrssaison bestritten, ist der Club der Freunde des FK Austria Wien mit seinem traditionellen Neujahrstreffen ins Jahr 2019 gestartet. Dabei hob AG-Vorstand Markus Kraetschmer den Stellenwert der Förderer im Verein hervor.

 

Diesmal hatte Richard Zahel (www.zahel.at), eines der 22 Club-Mitglieder, in sein Heurigen-Restaurant am Wiener Maurer Hauptplatz zum Jahresbeginn geladen. Und viele Mitglieder folgten dem Ruf nach Liesing. Austria-Präsident Frank Hensel ließ es sich nicht nehmen, direkt von einer beruflichen Reise kommend dabei zu sein.

 

Er begrüßte dabei unter anderem mit Josef Pröll auch einen seiner zwei Vize und Robert Zadrazil, den Verwaltungsrat-Vorsitzenden der Violetten. Bei gemütlicher Atmosphäre, Speis und Trank wurde über unsere Austria geplaudert und Kraetschmer berichtete über die Trainingscamps der Profis und der Young Violets in der Türkei

 

Der Austria-CEO wies auf die wichtigen Tätigkeiten und Aktivitäten des Clubs der Freunde für den Verein hin. “Dadurch wurden und werden Dinge ermöglicht, die wir uns vorher aus budgetären Gründen so nicht leisten konnten und können, betonte Kraetschmer. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Jugendarbeit, beginnend bei den Young Violets abwärts.

 

Durch diese Unterstützung der Jugendarbeit sei der Prozess vom Nachwuchs- in den Profibereich “sehr zielorientiert” möglich. “Einerseits ist damit den Young Violets wieder ein Trainingslager im Ausland ermöglicht worden, andererseits sind so bestimmte infrastrukturelle Maßnahmen und allgemein ein höheres Niveau in der Trainingsarbeit umgesetzt worden”, erklärte der Vorstand.

 

Der 2013 gegründete Club der Freunde besitze im Verein einen extrem hohen Stellenwert, um so den Nachwuchs und die Jugend unter bestmöglichen Bedingungen an die Profimannschaft heranführen zu können. Die Talente von morgen müssen sich in der Trainingsarbeit so nicht mehr umstellen, sind mit vielen Methoden bereits vertraut.

 

Modernste GPS-Trainingssysteme, die in der Kampfmannschaft längst eingesetzt werden, sind jetzt dank des Clubs auch im Jugendbereich vorhanden. “Das Datenmanagement ist ein ganz entscheidender Faktor, um noch professioneller arbeiten zu können”, sagte Kraetschmer anlässlich des Neujahrstreffens und dankte den zahlreich erschienenen Vertretern der namhaften Firmen.

 

Im Club hätten sich, lobte der AG-Vorstand, Leute gefunden, die diesen Fördergedanken für Jugend und Nachwuchs mit und in ihren Unternehmen vereinen und leben. “Wir versuchen mit Events wie dem Eisstockschießen der Young Violets im Jänner vor dem Rathaus, dem jetzigen Neujahrsempfang und gemeinsamen Fahrten zu Auswärtsspielen unsere Dankbarkeit auszudrücken und etwas zurückzugeben.”

 

“Je mehr Mitglieder im Club sind, desto mehr Mittel bedeutet das für die Austria. Die Gelder werden qualitativ für die Anschaffung von Gerätschaften, die Infrastruktur, Auswärtsreisen zu Turnieren und Trainingscamps für unsere Nachwuchsmannschaften gut eingesetzt”, sagt Kraetschmer über das sehr gute Verhältnis zu den Unterstützern.

 

Die Größe des Clubs liegt freilich in den Händen der Freunde der Austria und deren Präsident Gerhard Weishaupt. “Er muss entscheiden, ob und wer dazu geholt wird”, spielt der Austria-CEO den Ball an Weishaupt direkt weiter. Diesem ist es wichtig, dass einander Personen auf Augenhöhe begegnen.

 

“Wenn Beitrittskandidaten vorgeschlagen werden, überlegen wir uns das gut und prüfen, ob die oder der Neue in unseren Kreis hineinpasst”, sagt dazu Club-Vorstand Weishaupt. “Beim Club der Freunde wird immer die wirtschaftliche Aktivität und die Finanzierung der Jugend im Mittelpunkt stehen!”